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Studie: 

Jede/r Vierte würde ein E-Auto kaufen

14.09.2026

 | Ulla Rettig

#FaktenFreitag

Die Mobilität in Deutschland verändert sich, doch das Auto bleibt für viele das wichtigste Verkehrsmittel. Dies geht aus der neuen „TÜV Mobility Studie 2026“ hervor. Sie basiert auf einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verband. Befragt wurden 2.500 Personen ab 18 Jahren.

Demnach besitzt die breite Mehrheit (88 Prozent) der Haushalte mindestens ein Auto. 83 Prozent der Befragten gaben an, in den vergangenen zwölf Monaten fast täglich oder mindestens einmal pro Woche das Auto benutzt zu haben.

In Orten mit weniger als 5.000 Einwohner legten fast alle Befragten (96 Prozent) wenigstens einmal pro Woche Strecken mit dem Auto zurück. Allerdings: Je größer der Ort, desto geringer die Auto-Nutzung. In Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern waren „nur noch“ zwei von drei Personen (66 Prozent) fast täglich oder mindestens einmal pro Woche mit dem Auto unterwegs.

76 Prozent aller Befragten plädieren für eine stärkere Förderung des ÖPNV. Ein großer Konsens herrscht laut TÜV-Verband auch darüber, den ÖPNV in der Stadt und auf dem Land auszubauen.

Intensiv geht die Studie auf das Thema Elektromobilität ein. E-Mobile stünden vor dem Durchbruch in den Massenmarkt, folgert der Verband.

  • 9 Prozent der befragten Autobesitzer/innen verfügen bereits über ein reines E-Fahrzeug (BEV). Vor zwei Jahren (2024) waren es noch 7 Prozent.
  • 8 Prozent sind es bei Hybrid-Fahrzeugen, ein Prozent mehr als noch 2024.
  • Jede/r vierte Befragte (25 Prozent) würde bei einem Autokauf grundsätzlich ein reines Elektroauto bevorzugen.
  • Zählt man Hybridmodelle hinzu (25 Prozent), ist sogar für die Hälfte der Befragten (50 Prozent) eine Alternative mit elektrischem Antrieb denkbar.
  • 35 Prozent würden sich für einen Verbrenner entscheiden,
  • 4 Prozent für einen Wasserstoff-Antrieb.
  • 7 Prozent möchten prinzipiell kein eigenes Auto (mehr) kaufen,
  • und 4 Prozent sind unentschlossen.

Weiterhin bestehen Vorbehalte gegen Elektroautos. Genannt werden

  • derzeit zu hohe Anschaffungskosten,
  • eine zu geringe Reichweite
  • und zu wenig beziehungsweise nicht gut erreichbare Ladestationen

als größte Hürden.

Von denen, die bereits ein E-Auto besitzen, bezeichnen als besonders herausfordernd

  • eine deutlich geringere Reichweite im Winter (61 Prozent),
  • intransparente Preise an Ladesäulen (49 Prozent),
  • komplexe/unterschiedliche Bezahlsysteme beim Laden
  • oder auch Probleme mit defekten oder blockierten Ladesäulen.

Keine Herausforderungen sahen 9 Prozent der Befragten.

Viele weitere Daten und Ergebnisse finden sich direkt in der Studie.

Quelle: www.tuev-verband.de/studien/tuev-mobility-studie-2026
#emobility #emobilität

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