Gegen das Gejammer:
Zukunftsforscher nennt fünf Thesen zur Mobilität
18.03.2026
#ADHOCunterwegs
Fünf Thesen zur „Mobilität der Zukunft“ hatte Tristan Horx im Gepäck:
- Kinder sollten in der Jugend auf den Nahverkehr „angefixt“ werden, noch bevor sie den Führerschein machen, und dadurch lange an den ÖPNV gebunden werden. Der öffentliche Verkehr sei auch eine Kulturtechnik und nicht nur einfach ein Weg von A nach B.
- Die Klima-Diskussionen werden verschwinden. Fakten sprechen für sich. „E-Antriebe sind momentan eine wunderbare Sache. Es kann auch noch eine Technologie danach kommen.“ Wichtig sei nun, den absoluten Perfektionsanspruch etwas zurückzuschrauben und loszulegen, sonst werde Perfektion schnell zum Feind des Guten.
- E-Antriebe eignen sich nicht nur für Pkw, sondern beispielsweise auch für Schiffe und Trucks.
- Schönes Fahrgefühl hin oder her: Autonomes Fahren wird kommen, gerade auch im ÖPNV.
- „Wir wollen und können und dürfen mehr“, so Tristan Horx. Mobilität werde zunehmen und damit verbunden der Bedarf zu reisen. Das sei nichts, was man aus den Menschen „herausprügeln“ sollte.
Tristan Horx‘ Fazit: „Wir schaffen das mit dem Übergang, wir stellen uns dem Wandel mit den Elementen der Innovation, sei es technologisch, kulturell oder soziologisch. Manchmal sind es auch Verhaltensformen, die wir verändern müssen. Wir haben es immer wieder hinbekommen, und aus dem Rückspiegel betrachtet, wird man das ganz klar sehen.“
Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV)
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