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54,5 Jahre im Stau verbracht

22.05.2026 #Faktenfreitag

Viele Menschen werden dieses Pfingstwochenende für eine Reise nutzen. Die Kehrseite: Erhebliche Staus, vor denen der ADAC ab dem heutigen Freitag warnt.

Schon 2025 gehörte der Freitag vor Pfingsten zu den Stau-Spitzentagen: Rund 2.300 Stunden „Stop and Go“ auf etwa 4.000 Kilometern Autobahn-Gesamtlänge verzeichnete der ADAC.

Über das gesamte Jahr verteilt kamen auf hiesigen Autobahnen 478.000 Stau-Stunden zusammen. Das entspricht einer Wartezeit von etwa 54,5 Jahren. Die Stau-Länge betrug 866.000 Kilometer, also fast 21 Runden um den Globus.

Für morgen, Samstagvormittag, rechnet der ADAC weiter mit einem hohen Verkehrsaufkommen. Der Pfingstsonntag könnte dagegen entspannter werden. Zum Ende des langen Wochenendes rechnet der ADAC erneut mit starkem Rückreiseverkehr.

Besonders betroffen sind nach Angaben der  Autobahn GmbH die großen Fernverkehrsrouten sowie die Strecken in Richtung Alpen und Küste. Die A1, die A7 und die A24 stellen die wichtigsten Verbindungen in Richtung Nord- und Ostsee dar. Auch die Autobahnen A3, A5, A8 und A9 gehören zu den „gefragtesten“ Routen, denn sie führen in Richtung Alpen. Ebenfalls sehr voll dürfte es auf der A2 werden, Deutschlands zentraler Ost-West-Verbindung.

Ein „Hoffnungsschimmer“: Laut Autobahn GmbH ist es möglich, dass der Pfingstreiseverkehr in diesem Jahr geringer ausfällt als in den Vorjahren. Grund dafür sind die hohen Spritpreise infolge des Irankriegs.

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