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12 Millionen Badewannen voll Sprit eingespart

06.03.2026 #FaktenFreitag

1,8 Milliarden Liter fossiler Treibstoff – das entspricht zwölf Millionen Badewannen gefüllt mit Benzin und Diesel – werden jährlich in Deutschland durch die Nutzung von E-Autos eingespart. Das ergab eine kürzlich veröffentlichte Berechnung des Energieversorgers E.ON. Die Elektrifizierung des Verkehrs reduziert nicht nur klimaschädliche Treibhausgase, sondern auch Schadstoffe in der Luft.

Laut Kraftfahrt-Bundesamt waren zum 1. Januar 2026 genau 2.034.260 rein elektrische Autos auf deutschen Straßen unterwegs. Das sind 400.000 mehr als 2025.

In folgenden Bundesländern sind die meisten Elektroautos zugelassen:

  1. Nordrhein-Westfalen: 454.782 Fahrzeuge
  2. Bayern: 395.271 Fahrzeuge
  3. Baden-Württemberg: 322.060 Fahrzeuge

Würden alle in Deutschland zugelassenen rein elektrisch betriebenen Fahrzeuge mit Ökostrom beladen, so ließen sich pro Jahr 5,5 Millionen Tonnen CO2 einsparen. Mit dem derzeit verfügbaren deutschen Strommix liegt die CO2-Reduktion bei 4,4 Millionen Tonnen.

Deutschland baut seine öffentliche Ladeinfrastruktur kontinuierlich aus. Nach Angaben der Bundesnetzagentur stehen momentan etwa 200.000 Ladepunkte im öffentlichen Raum zur Verfügung. Hinzu kommen hunderttausende private Wallboxen und betriebliche Ladestationen.

In Zukunft werden Elektroautos auch eine wichtige Rolle im Energiesystem spielen. Durch flexibles und bidirektionales Laden können sie nicht nur Strom aufnehmen. Bei Bedarf können sie auch Energie aus der Batterie abgeben, etwa ins öffentliche Stromnetz oder ins eigene Zuhause. Während ihrer Standzeiten dienen E-Autos so als flexible Energiespeicher.

Quellen: eon, Kraftfahrt Bundesamt, Bundesnetzagentur, Ladesäulen  

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