19.01.2012
Medium:  Energie Informationsdienst
Logistik, Transport & Verkehr

Bremen und Bremerhaven hart am Wind


Im Dunstkreis bekannter Konzerne wie REpower oder Power Blades, einem Hersteller von Rotorblättern, hat sich Bremerhaven in den vergangenen Jahren zum führenden Produktionsstandort für Offshore-Windenergieanlagen entwickelt. Die Offshore-Branche selbst gilt als innovativ und wachstumsstark. Das Investitionsvolumen der Bundesregierung wird bis 2020 auf 35 Milliarden Euro, bis 2030 sogar auf 100 Milliarden Euro geschätzt. Doch alle hochfliegenden Ausbaupläne können nicht darüber hinweg täuschen, dass in der Windbranche stürmische Zeiten herrschen. Vor allem die Konkurrenz aus China macht deutschen Unternehmen zu schaffen. Die Energiewirtschaft ist sich sicher, dass Windstrom hierzulande nur mit industrieller Serienfertigung und stark reduzierten Produktions- und Logistikkosten wettbewerbsfähig bleiben kann. Diesem Thema hat sich die BLG Logistics angenommen. Die Bremer haben es in den vergangenen Jahren vom lokalen Hafenumschlagsunternehmen in Bremen und Bremerhaven zum Logistikdienstleister gebracht. Das Unternehmen hat Lieferketten entwickelt, um Windkraftanlagen von der Beschaffung über die Produktion bis zur Installation auf See zu steuern. Als zentraler Umschlagplatz entwickelt sich das Containerterminal in Bremerhaven. Mehr als 240 Millionen Euro wollen Bremen und Bremerhaven in ein neues Offshore-Terminal stecken. Die Fertigstellung ist für 2012 geplant.

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